02.02.2015

So wird bürgerschaftliches Engagement vorgelebt!

Einzigartig, was sich da im Laufe des Jahres 2014 in der Stadt Saarbrücken entwickelt hat. Nach einem Aufruf im Februar haben sich spontan 31 Personen zusammengefunden, um die Problematik der Flüchtlingshilfe in den Griff zu nehmen.

In Zusammenarbeit mit dem Amt für soziale Angelegenheiten, dem Zuwanderungs- und Integrationsbüro, den Integrationslotsen haben die ehrenamtlichen Helfer beim Netzwerk ANKOMMEN alle Aufgabenbereiche erfasst, die Aufgaben je nach Fähigkeiten der Betreuer aufgeteilt und koordiniert. Allein 23 Ehrenamtler kümmern sich um die ersten Sprachvermittlungen mit der deutschen Sprache. Extraordinär war die Fahrradaktion mit 450 Fahrrädern, die jetzt nach und nach den Flüchtlingen übergeben werden können. Ein Sommerfest hat für das Kennenlernen und den Zusammenhalt in der Gruppe und den Austausch mit den Flüchtlingen gesorgt. Inzwischen sind die Aktivitäten in verschiedene Stadtteile aufgeteilt. Eine große Hilfsaktion ist derzeit im Saarbrücker Stadtteil Altenkessel im Entstehen, in Zusammenarbeit mit der evangelischen Kirche.

Ein gut funktionierendes Netzwerk ist wichtig

Wichtige Koordinationsaufgaben liegen in den Händen von Frau Suvada Kadic, die selbst Migrationserfahrungen hat und alles lenkt, leitet und koordiniert.
Eine bedeutsame Funktion ist inzwischen mit dem Sprecherteam des Netzwerkes geschaffen worden. Ihm gehören an : Katharina Schuh, Martin Zwick, Basma Kahldi, Linda Musa, Dr. Dieter Greverus. Als Koordinationsleiterin arbeitet Suvada Kadic eng mit dem Sprecherteam zusammenen. 

Als Sprecher/innen stehen künftig für Anfragen zum Netzwerk bereit:

     Frau Basma Kaldi
 Frau Katharina Schuh
     Herr Dr. Dieter Greverus
     Herr Martin Zwick

Die Koordination des Netzwerks ANKOMMEN liegt weiter bei Frau Suvada Kadic, die faktisch ebenfalls Mitglied des Sprecherteams ist. An sie können ebenfalls Fragen gerichtet werden (ankommen(at)pro-ehrenamt.de).

Inzwischen ist das Netzwerk auf 120 Personen angewachsen. Die Aufgaben werden immer diffenzierter, das Anforderungsprofil bei immerhin 450 Flüchtlingen in Saarbrücken auch immer größer. Jetzt soll eine Internetplattform einige Entlastung für die Koordinierung bringen.

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